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ORTE UND LAGEN
Linke Donauseite
Die Flur Kremser Pfaffenberg (185ha) mit allen Weingärten von Stein erstreckt sich der Donau entlang östlich von Loiben bis zum Kremstal, sie umfasst die bekanntesten Rieden von Krems: Kögl, Goldberg, Danzern, Grillenpartz, Schreck, Hund, Altenburg, Gaisberg, Pfaffenberg, Wieden, Braunsdorf, Spiegel, Wachtberg, Lindberg, In der Gais und Kremserl. Dahinter liegt, dem Waldviertel zugewandt, die Sommerleithen (86 ha), deren Weingärten sich gegen Süden neigen. Sie umfasst den Großteil der Weingärten von Egelsee und reicht bis nach Rehberg. Die Rieden sind größtenteils auf Urgestein, stellenweise mit Lössauflage, in steilen Terrassenbau angelegt und zur Donau hin ausgerichtet. Auf den mineralischen Spitzenlagen wächst der Riesling, der überwiegende Teil ist jedoch mit Grünen Veltliner besetzt.
Rechte Donauseite
Der Herrentrost (46 ha) am rechten Donauufer in Thallern und Brunnkirchen umfasst die Rieden Steinhagen, Brunnfeld, Herrentrost und Satzen. Auf den Schotter- und Lössböden wachsen Weißburgunder und Grüner Veltliner. Die Flur Frauengrund (68 ha) in Angern und Thallern liegt auf reinen Lössgründen und trägt vorwiegend vollmundige Grüne Veltliner. Die Rieden: Maring, Schwerer Zapfen und Frauengrund. Der Kremser Kogl
(117 ha) besteht aus Konglomeratboden mit unterschiedlich starken Lössauflagen, wo ausdrucksvolle Grüne Veltliner mit gutem Reifepotential entstehen. Bedeutende Rieden: In Schrötten, Point, Hahn, Hollenburgern, In Schiefern, Neubergern, Langen-Hadinger, Kleedorf, Kogl, Lusthausberg, Wolfsberg, Holzäcker und Brunngraben.
Rund um das prächtige barocke Benediktinerkloster Göttweig liegen zahlreiche Weinorte wie Furth, Palt und die etwas versteckter liegenden Weinbauorte Steinaweg, Paudorf, Meidling, Eggendorf, Höbenbach, Krustetten, Oberfucha und Tiefenfucha. Die bekanntesten Lagen heißen Gottschelle und Oberfeld, weitere gute Rieden sind Obere und Untere Zistel, Höhlgraben und Steinbühel.
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