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Zwei Bodenarten dominieren das Kremstal
Löss im östlichen Teil, eiszeitlicher Flugsand, der einen sehr kompakten Untergrund mit hoher Wasserspeicherkapazität bildet, und Urgesteinverwitterungsböden im Westen, welche die Ausläufer der kristallinen Steinböden der Böhmischen Masse sind und sich nicht nur für Riesling bestens eignen. Riesling und der Grüne Veltliner sind die wichtigsten Sorten der Region, die hier geradezu ideale Bedingungen vorfinden, um ihre Stärken auszuspielen: die vielfältige und ausgeprägte Aromencharakteristik, die der Grüner Veltliner je nach Boden haben kann, und die einzigartige Fähigkeit des Riesling, das Terroir einer Lage in die Flasche zu transferieren. Natürlich finden sich auch andere Rebsorten, vor allem weiße aber auch rote, die sich in dieser Region seit langem bewährt und ihren Platz innerhalb des Rebsortenspektrums der Region erobert haben. Das eingeschnittene Flusstal ist gut geschützt gegen die kühlen Winde aus dem Norden, die Ausläufer des pannonischen Klimas vom Osten her sind hier noch relativ deutlich auszumachen. Die Wasserfläche der Donau wirkt als zusätzlicher Klimaregulator. Spannend und entscheidend für den Weinbau sind jedenfalls die Kleinklimate, die sich aus Topographie und Exponierung der Lagen ergeben und die jedem Wein eigenständiges Potenzial verleihen. Wein, Historie und Kultur verbinden sich in dieser Gegend auf einzigartige Art und Weise. Die gesamte Region bis hinauf nach Senftenberg erlebte bereits im Mittelalter eine Hochblüte. Heute manifestiert sich diese Geschichte vor allem in den Gebäuden, den Plätzen und Straßenzügen, die nicht nur der Stadt, sondern auch den umliegenden Weinorten ein reizvolles Ambiente verleihen. Der Stadt Krems wurde von der UNO der Status eines Weltkulturerbes verliehen.
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