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Zwei Ausbaustufen: Kremstal und Kremstal Reserve

Kremstal DAC

Ein klassischer Kremstal dac hat einen Alkoholgehalt von 12 oder 12,5, %vol laut Etikett. Ein Kremstal dac muss trocken laut Weingesetz sein und eine sorten- und gebietstypische, also frische, fruchtige, würzig-duftige Aromatik aufweisen. Diese Stilistik überwacht die amtliche Kostkommission auf Basis von Referenzweinen.

Ein Kremstal dac darf keine Aromen enthalten, die auf einen Ausbau im neuen kleinen Holz oder auf Botrytis zurückzuführen sind. Der früheste Einreichtermin für einen Kremstal dac ist der erste (zweite) Jänner jenes Jahres, das auf die Ernte folgt.

Kremstal DAC Reserve – das Adelsprädikat für die großen Weine

Die Vinotheken vieler Weingüter des Kremstals belegen die Tradition großer Weine über viele Jahrzehnte. Kremstal dac mit dem Zusatz Reserve hat reife Aromen, Dichte am Gaumen und oft einen geschmeidigen Abgang. Sie hat daher mindestens 13 %vol Alkohol und darf bis zu 9 Gramm Restzucker aufweisen. Die Sortentypizität steht im Vordergrund, jedoch ist auch ein Ausbau im kleinen neuen Holzfass erlaubt. Die dadurch entstehende Aromatik kann demzufolge Bestandteil des Aromenspektrums eines Kremstal dac Reserve sein, genauso wie zarte Anklänge an Botrytis.

Der früheste Einreichtermin für einen Kremstal dac Reserve ist der fünfzehnte März jenes Jahres, das auf die Ernte folgt.

Kremstal DAC muss im Kremstal gelesen und vinifiziert werden

Die Verkehrsbezeichnung Kremstal dac dürfen nur Weine tragen, die aus Kremstaler Weingärten stammen und im Kremstal vinifiziert und abgefüllt wurden. Es gibt wenige Sondergenehmigungen für als qualitätsvoll und sorgfältig vinifizierend bekannte Betriebe, die gebietsübergreifend tätig sind - jedoch nur für Weine, die zur Gänze im Kremstal gewachsen sind.

Jahrhunderte alte Lagen, besonderes Klima

Im Kremstal finden sich bedeutende Lagen wie Pfaffenberg, Kögl und Kremsleiten im Westen oder Sandgrube, Gebling und Spiegel im Osten sowie Sprinzenberg, Steinbühel und Frauengrund südlich der Donau. Die Böden dieser Lagen haben ihren Ursprung in kristallinen Gesteinen wie Granulit und Gneis, in Löss und in Konglomerat. Das pannonische Klima mischt sich mit den kühlen Winden aus dem Waldviertel. Der mächtige ausgleichende Wasserkörper der Donau bringen besondere Eleganz und Finesse in die feinen Weine.

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